Schlagwort-Archive: Seminarwoche

Seminarwoche 4 | Städtereise | Paris

Wir setzten uns in Paris mit den Bauwerken von Auguste Perret, Michel Roux-Spitz und Fernand Pouillon auseinander, die im Zeitraum von etwa 1900 bis 1960 entstanden sind. Dabei konnten wir das vielfältige Schaffen der Protagonisten studieren – vom einzelnen städtischen Haus über öffentliche Bauten wie Kirchen und Theater bis hin zu ganzen Wohnquartieren. Auf unseren Stadtspaziergängen haben wir zudem bedeutende und Stadtbild prägende Bauwerke früherer Epochen, sowie einige aktuelle, die Pouillonsche Konstruktionsweise neu interpretierende, Bauten besichtigt.

Seminarwoche 3 | Städtereise | Weimar und Dessau

Natürlich haben wir auf dieser Reise die Ikonen der Bauhausarchitektur besichtigt – aber nicht nur! In Deutschlands «Land der Mitte» haben wir uns Bauwerke aus allen Zeiten angeschaut: gotische Dome, barocke Schlösser, klassizistische Landsitze und Gartenanlagen, Reformarchitektur aus der Zeit der Jahrhundertwende, moderne Architektur neben dem Bauhaus. Aber auch die Zeit nach 1933 interessierte uns: Zeugnisse des Versinkens im Dunkel des Nationalsozialismus, Bauten und Industrieanlagen aus der Zeit der DDR, aber auch neuere Bauten.

Seminarwoche 2 | Städtereise | Bologna

Stadträume, Plätze, Strassen, geschmeidig mäandrierende Portiken flankiert von schier endlosen Säulen- und Pfeilerreihen mit einer überwältigenden Fülle an Formen, Materialität, Proportionen, Lichtstimmungen und räumlichen Wandlungen, geschichts- und kunstreiche Kirchenkomplexe, mächtig-noble Stadtpalazzi mit monumentalen Hof- und Treppenanlagen, kostbar ausfreskierten Sälen und päpstlichen Loggien, ebenso prächtige, in den ländlichen Kultur- und Wirtschaftsraum eingebettete Villenensembles sowie schlichte Wohnbauten und Handwerkerhäuser aus allen Jahrhunderten haben unseren Blick für den Reichtum von Stadt, für ihre Geschichte und die Bedeutung des Gemeinwesens sowie die architektonische Kraft der Einheit durch Vielfalt während unserer Seminarwoche in Bologna geschärft.

swiss summer school 02 | Nachlese | Romina Züst, Studentin der ArchitekturWerkstatt, auf Hochparterre Campus

Unter dem Titel «Reading the Territory» veranstaltet der Architekturrat der Schweiz vom 5. bis 11. September 2021 am Lac Léman die zweite Summer School. Organisiert von der EPFL Lausanne und der HEPIA Genf konnten 60 Studierenden aufgeteilt in vier Gruppen zu vier Themen sieben Tage 157 km radeln und sich dabei mit dem Genfer See aus unterschiedlichen Perspektiven befassen. Unsere Studentin Romina Züst hat an der Summer School teilgenommen. Lesen sie ihren Bericht hier.

Seminarwoche März 2020

Die Studierenden haben sich in der diesjährigen Seminarwoche mit Holz, Lehm und Textil befasst oder den Barock in Süddeutschland erkundet. In unseren Journal finden Sie die ausführlichen Berichte.

Barock in Süddeutschland | Seminarwoche März 2020

Der bayerische Barock prägte das Land nachhaltig. In der europäischen Architekturgeschichte dieser Zeit kommt der bayerischen Entwicklung ein hohes Mass an Eigenständigkeit zu, die dazu berechtigt, Bayern gesondert zu betrachten, da die Entwicklung der Architektur einen sehr eigenständigen Weg verfolgte.
Um 1690 gelang der ersten Generation der grossen deutschen Barockarchitekten der künstlerische Durchbruch. Zu ihnen zählen zwei bedeutende Vertreter einer aus Altbayern stammenden und nach Böhmen eingewanderten Baumeisterfamilie, nämlich Christoph und Johann Dientzenhofer. Ein Hauptvertreter der zweiten Generation sowohl auf dem Gebiet der Zivil- und Militärbaukunst ist der aus Eger stammende Deutschböhme Balthasar Neumann. Die Studierenden besuchten auf Ihrer Reise Bauwerke diese Epoche, unter anderem auch die Würzburger Residenz und die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen in Bamberg.

 

Rohstoff Holz | Seminarwoche März 2020

Wir beschäftigen uns in unsere unmittelbaren Umgebung mit dem Rohstoff Holz und bekamen Einblicke in die regionalen Waldwirtschaft, die die Pflege und Nutzung sowie den Abbau des Rohstoffs koordiniert, bis hin zu den nächsten Verarbeitungsschritten.
Danach besuchten kleinere Gruppen von Studierenden unterschiedliche lokale Betriebe, welche den Rohstoff nutzen oder weiterverarbeiten. Durch den vertieften Einblick wurden die Eigenschaften des Holzes abgeleitet und beleuchtet. Zur Wertschöpfungskette, die das Produkt des jeweiligen Betriebes aufweist, erstellten die Studierenden ein Faltblatt. Die letzten beiden Tage reisten wir in das nahe Appenzellerland sowie Toggenburg und besichtigten sowohl historische, als auch zeitgenössische Bauwerke – alle hergestellt aus dem Rohstoff Holz.

Textil | Seminarwoche März 2020

Textilwerke von St.Gallen bis Valposchiavo
Sticken, weben, drucken, färben, kleiden – auf den Spuren des Textilen haben wir uns vergangene Woche in der Ost- und Südostschweiz mit Material, Textur und Körperhüllen beschäftigt, historische Maschinen und aktuelle Arbeitsmethoden studiert und verschiedene Schritte im Prozess der Textilverarbeitung kennengelernt: bei Jakob Schläpfer fassten wir in die schillernd-geschuppten Stoffe der geheimnisumwobenen, internationalen Haute Couture-Mode; in Arbon führte uns Saurer in die Pionierzeit der modernen Textilindustrie zurück; bei Textildruck Mitlödi im Glarnerland und Schellenberg in Fehraltdorf verfolgten wir den Wandel weisser Seidenstoffe in blumenbemusterte Tücher durch Flach-, Rotations- und Digitaldruckverfahren, erhielten Einblick in die vollautomatisierte Farbküche, liessen uns die Besonderheiten der Kaltfärberei erklären und erkannten nebenbei die Tragweite von Nahtstellen in einem engmaschigen Endlosstrumpf.
Auf dem Weg zur traditionellen Handweberei Tessitura in Poschiavo, dem Ziel unserer zweitägigen Exkursion, widmeten wir uns im Beisein der Rhäzünser Schutzmantelmadonna schliesslich eingehend den architektonischen Prinzipien der Bekleidung und des Stoffwechsels ebenso wie textilen Bildinhalten und raumwirksamen Fügungsmustern.

Seminarwoche März 2020 | Holz, Stampflehm, Textil und süddeutscher Barock

Unsere Studierenden sind in dieser Woche handwerklich und entdeckend auf Reisen: Ob Lehm stampfend im Vorarlberg, die Textilindustrie erkundend in Glarus und dem Puschlav, die Holzwirtschaft verstehend in der Ostschweiz oder eindrückliche Bauten des Barock und Rokoko studierend in Süddeutschland. Die jeweiligen Seminarführer versprechen dichte Programme, Eindrücke zu den Reisen folgen.