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All School Charrette 2021 | Raum für Zwei

Die fünfte Ausgaben der All School Charrette steht im Zeichen des Entwerfens und Konstruierens mit stabförmigen Elementen. Die ArchitekturWerkstatt St.Gallen arbeitet in Kooperation mit dem Holzbauunternehmen Blumer Lehmann aus Gossau an der Konstruktion tektonischer Gefüge. Aufgeteilt in sechs Gruppen beschäftigen sich die Studierenden mit der Konzeption eines Raums für zwei Personen und übersetzen ihre Vorstellung einer räumlich-architektonischen Fassung in ein Objekt aus Holzstäben mit dem Profil 60 x 80 mm.
Eindrücke der Woche finden Sie hier.

All School Charrette 2021 | Raum für Zwei | Tag 5 – Aufrichte und Besprechung

Die sechs Objekte tragen poetische Titel wie Landmesser, Ballonfahrer, Ruderboot, Junker oder Astronaut. Die Namen stehen für die hölzernen Räume für Zwei und bezeichnen gleichzeitig die Gruppe von Studierenden der ArchitekturWerkstatt, die Holzobjekte entworfen und umgesetzt haben. Am fünften Tag erfolgte die Aufrichte auf der Kreuzbleiche in St.Gallen. Am Nachmittag wurden die Räume in Anwesenheit von Gästen, Hansueli Rechsteiner, Stadtbaumeister St.Gallen, Sepp Fust, Geschäftsführer Lignum Holzkette St.Gallen, sowie der ArchitekturWerkstatt und Blumer Lehmann öffentlich präsentiert und besprochen.

All School Charrette 2021 | Raum für Zwei | Tag 1 Entwurf

Für den Entwurf des Raums für zwei Personen und die anschliessende Erstellung der Produktionsdaten standen den 86 Studierenden, die in sechs durchmischten Gruppen – von jüngeren und älteren Jahrgängen, Vollzeit- und Teilzeitstudierenden – gearbeitet haben, drei Tage zur Verfügung. Angeleitet vom Leiter für digitale Prozesse bei Blumer Lehmann, Kai Strehlke, Niklaus Gantenbein und dem Team der ArchitekturWerkstatt haben sie ihre Objekte aus Holzstäben übersetzt.

Präsentation der Semesterarbeiten Frühjahr 19 mit Erika Fries, Tibor Joanelly, Andrea Pedrazzini

Im zweiten Semester steht unter dem Überbegriff «Fügen», das Zusammenspiel von Architektur- und Tragwerksentwurf im Fokus. Die Studierenden sind aufgefordert, an einem fiktiven Bauplatz an der Bahnlinie in St.Gallen eine multifunktionale Struktur zu entwickeln, bei der das Tragwerk raumbildend wird.

Das vierte Semester rundet das mittlere Studienjahr der klassischen Gebäudelehre ab, mit dem Entwurf für ein öffentliches Gebäude. Im Frühjahrssemester 2019 haben wir für Flawil ein neues Kreisgericht entworfen und dafür 3 Standorte vergleichend, digital und analog entwickelt. Die Studierenden waren aufgefordert, sich mit den spezifischen Anforderungen der Bauaufgabe auseinanderzusetzen, die auch Antworten auf übergeordnete Fragen, wie etwa der Bedeutung eines Gerichtsgebäudes in Zeiten wachsender Angst vor fremdem Recht, Amtsmissbrauch und Fakenews, umfassen musste.

Gastkritiker sind die Architektin Erika Fries, Partnerin bei huggenbergerfries Architekten, Zürich, der Architekt, Dozent und Redaktor von werk, bauen + wohnen Tibor Joanelly und der Ingenieur Andrea Pedrazzini, Partner im Ingenieurbüro Pedrazzini Guidotti in Lugano.

mi 12.06.2019
do 13.06.2019
jeweils ab 9:00
fhs | hauptpost st.gallen
st.leonhard-str. 40, 2.og