Schlusspräsentation FJ22 | Analyse | Montag, 20. Juni

Das kritische Hinterfragen, Ordnen und Kategorisieren des Gefundenen bildet neben der sorgfältigen Recherche die Grundlage in der Analyse. Die Studierenden des 2. und 4. Semesters haben im Frühling 2022 das Toggenburger Haus analysiert und sich über sieben thematische Felder – Situation und Kontext, Volumen und Proportion, Fügung und Gliederung, Struktur und Sequenz, Hülle und Atmosphäre, Material/Farbe und Licht sowie Konstruktion und Detail – ausgewählten Bauten angenähert.
Neben der Anschauung vor Ort, der fotografischen und zeichnerischen Dokumentation, stand die Bestandsaufnahme mittels Laserscanner. Die Übersetzung der dadurch ermittelten präzisen Punktwolken in Planmaterial erlaubt neue Sichtweisen auf das zu untersuchende Objekt.

Montag, 20. Juni, ab 9.00 Uhr, mit dem Team der ArchitekturWerkstatt und Michael Niedermann, Leiter Kantonale Denkmalpflege St. Gallen.

ArchitekturWerkstatt
Hauptpost St.Gallen
St.Leonhard-Str. 40, 2.OG

Seminarwoche 4 | Städtereise | Paris

Wir setzten uns in Paris mit den Bauwerken von Auguste Perret, Michel Roux-Spitz und Fernand Pouillon auseinander, die im Zeitraum von etwa 1900 bis 1960 entstanden sind. Dabei konnten wir das vielfältige Schaffen der Protagonisten studieren – vom einzelnen städtischen Haus über öffentliche Bauten wie Kirchen und Theater bis hin zu ganzen Wohnquartieren. Auf unseren Stadtspaziergängen haben wir zudem bedeutende und Stadtbild prägende Bauwerke früherer Epochen, sowie einige aktuelle, die Pouillonsche Konstruktionsweise neu interpretierende, Bauten besichtigt.

Seminarwoche 3 | Städtereise | Weimar und Dessau

Natürlich haben wir auf dieser Reise die Ikonen der Bauhausarchitektur besichtigt – aber nicht nur! In Deutschlands «Land der Mitte» haben wir uns Bauwerke aus allen Zeiten angeschaut: gotische Dome, barocke Schlösser, klassizistische Landsitze und Gartenanlagen, Reformarchitektur aus der Zeit der Jahrhundertwende, moderne Architektur neben dem Bauhaus. Aber auch die Zeit nach 1933 interessierte uns: Zeugnisse des Versinkens im Dunkel des Nationalsozialismus, Bauten und Industrieanlagen aus der Zeit der DDR, aber auch neuere Bauten.

Seminarwoche 2 | Städtereise | Bologna

Stadträume, Plätze, Strassen, geschmeidig mäandrierende Portiken flankiert von schier endlosen Säulen- und Pfeilerreihen mit einer überwältigenden Fülle an Formen, Materialität, Proportionen, Lichtstimmungen und räumlichen Wandlungen, geschichts- und kunstreiche Kirchenkomplexe, mächtig-noble Stadtpalazzi mit monumentalen Hof- und Treppenanlagen, kostbar ausfreskierten Sälen und päpstlichen Loggien, ebenso prächtige, in den ländlichen Kultur- und Wirtschaftsraum eingebettete Villenensembles sowie schlichte Wohnbauten und Handwerkerhäuser aus allen Jahrhunderten haben unseren Blick für den Reichtum von Stadt, für ihre Geschichte und die Bedeutung des Gemeinwesens sowie die architektonische Kraft der Einheit durch Vielfalt während unserer Seminarwoche in Bologna geschärft.

Seminarwoche 1 | Vorarlberg | Lehmbau

Im Rahmen unserer Seminarreise beschäftigten wir uns mit dem Thema Lehmbau und Handwerk. Die Reise führte uns durch Vorarlberg. Nach einem kurzen theoretischen Überblick über den Lehmbau, stellten wir im Atelier mit verschiedenen Lehmbautechniken kleine Muster her, wie z.B. Wände und Böden in Stampflehm, Lehmputze, Lehm-Kasein-Spachtelungen, sowie einen Rückzugsort für Kinder mit der ghanaischen Zabur-Technik. Nach diesem zweitägigen Workshop besichtigen wir traditionelle und moderne Bauwerke, sowie verschiedene Werkstätten in der Region, welche das Handwerk in den Mittelpunkt stellen.

Vielfalt | 2 Tage Schlusskritik | 31 Thesisarbeiten mit 37 Thesianer und Thesianerinnen

Spinnerei Kunz in Rorbas | Ruckhalde St. Gallen – Wohnen am Hang | Scuol – vom Bergbauerndorf über den Kurort zum Tourismusort | Städtisches Wohnen im Areal gegenüber dem Lockdepot Winterthur | Naturkundehaus Hochmoor Rothenthurm | Rosengarten St. Gallen – Wohnen und Arbeiten für Menschen mit Beeinträchtigung | Stadthalle Chur | Erweiterung des Strandbads Arbon | Musikhaus Diepoldsau | Dorfzentrum Oberbüren | Altstadtring St.Gallen | Katholische Kirche in Widnau | Zentrum Eschenbach | Medizin Campus St. Gallen | Zentralmoschee in Rorschach | Hydrel Areal Romanshorn | Ruderclub am Seeufer Münsterlingen | Vitalisierung des Breiteplatzes in Altstätten | Umnutzung der St.Leonard Kirche in St.Gallen | Ein Nachlassgebäude für Pierre Zoelly in Pennsylvania, Ohio | Schleifeareal Winterthur | Hofhäuser am Bahnhof Altstätten | Städtisches Wohnhaus im Linsenbühlquartier St.Gallen | Peter und Paul Kapelle | Saurer Werk 1 in Arbon | Laubenganghaus für das Gaswerkareal in Schaffhausen | Aufwertung und Öffnung des Seeufers Altenrhein durch eine Brücke und einen Segelclub | Steinbruch Lochezen – Revitalisierung der Industriebauten am Seeufer | Zeughausareal Rapperswil | Thurgauer Weiler | Unterer Graben

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Werkstattwoche 2 | Naturstein mit Urs Schmitt und Materialarchiv mit Julia Lütdorf

Vom Abbau im Steinbruch über die Verlagerung und den Transport der Blöcke ins Werk bis hin zur Verarbeitung des Rohmaterials zu Werkstein.

 

 

Materialien suchen, erkunden und vergleichen im Werkstoffarchiv Stiftung Sitterwerk St.Gallen.

Schlusspräsentation FJ22 | freie Thesisarbeiten | Mittwoch, 1. Juni und Donnerstag, 2. Juni

Im Rahmen der freien Thesisarbeit befassen sich die Studierenden mit der Umsetzung der selbstgewählten Aufgabenstellung. Die Bandbreite der Arbeiten reicht von der städtebaulichen Neudefinition der Strassenräume des St.Galler Stadtrings, über das Ausloten der Typologie des Laubenganghauses als zeitgemässe Wohnform bis hin zu Fragen des Umgangs mit der Industriekultur in Romanshorn, den Möglichkeiten der Aktivierung einer Naherholungszone in Diepoldsau oder dem Bau einer Moschee für die Gemeinde Rorschach.

Schlusspräsentation Mittwoch, 1. Juni und Donnerstag, 2. Juni, ab 9.00 Uhr,
mit Gästen und dem Team der ArchitekturWerkstatt.

ArchitekturWerkstatt
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Schlusspräsentation Entwurf E4 | Drei Könige Sevelen

 

Die Studierenden des 4. Semesters befassen sich in ihren Arbeit mit dem historischen Zentrum der Gemeinde Sevelen im Rheintal und gestalten einen gefassten Dorfplatz als Ort vielfältiger Begegnungen. Dazu entwerfen sie öffentliche Bauten, die die Dorfhalle, ein Restaurant, Wohnnutzung und einen Gemeindesaal aufnehmen. Schlusspräsentation mit Johannes Brunner, Architekt, Balzers; Eduard Neuhaus, Gemeindepräsident Sevelen; Patrik Hämmerle, Mitglied der Baukommission 3K (Drei Könige), Gastdozent Werner Binotto und dem Team der ArchitekturWerkstatt.

Schlusspräsentation Entwurf E2 | Strukturbau

Der Schwerpunkt der Semesteraufgabe liegt auf dem Zusammenspiel von Architektur- und Tragwerksentwurf. Das Grundstück, für das die Studierenden ihren Entwurf entwicklen, befindet sich nördlich des Bahnhofs St.Fiden im Osten St.Gallens. Zwischen dem Gleisfeld und der Bachstrasse spannt sich am Standort des ehemaligen Güterbahnhofs eine langgezogene Brache auf.
Schlusspräsentation mit Tibor Joanelly, Redaktor werk, bauen + wohnen und Andrea Pedrazzini, Ingenieur, Lugano und dem Team der ArchitekturWerkstatt.

Schlusspräsentation Entwurf E4 | Campus Rapperswil

Schlusspräsentation  mit Roland Züger, Chefredaktor werk, bauen + wohnen und Ingemar Vollenweider, Architekt, Basel und dem Team der ArchitekturWerkstatt.
Die Studierenden des 4. Semesters erarbeiteten ihre Entwürfe im Spannungsfeld zwischen Raumplanung, Landschaftsarchitektur, Ökologie, Bauingenieurwesen, Solartechnik, Kreislaufwirtschaft und entwerfen den Campus Rapperswil weiter als einen mulitfunktionalen Ort.

 

Schlusspräsentation FJ22 | Entwurf E2 | Strukturbau | Donnerstag 19. Mai, ab 9.00 Uhr

Der Schwerpunkt der Semesteraufgabe liegt auf dem Zusammenspiel von Architektur- und Tragwerksentwurf sowie in der vertieften konstruktiven Durcharbeitung des Projektes, wobei eine schlüssige Beziehungssetzung von Raumstruktur, Tragwerk, Gebäudehülle und Konstruktion entscheidend ist. Die Auseinandersetzung mit Ort und Programm weitet schliesslich den Blick und thematisiert den architektonischen Ausdruck und die innenräumlichen Qualitäten. Das Grundstück, für das die Studierenden ihren Entwurf entwicklen, befindet sich nördlich des Bahnhofs St.Fiden im Osten St.Gallens. Zwischen dem Gleisfeld und der Bachstrasse spannt sich am Standort des ehemaligen Güterbahnhofs eine langgezogene Brache auf.

Schlusspräsentation am Donnerstag, 19. Mai, ab 9.00 Uhr, mit Tibor Joanelly, Redaktor werk, bauen + wohnen;  Andrea Pedrazzini, Ingenieur, Lugano und dem Team der ArchitekturWerkstatt.

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Schlusspräsentation FJ22 | Entwurf E4 | Drei Könige Sevelen | Donnerstag 19. Mai, ab 9.00 Uhr

Die Studierenden des 4. Semesters befassen sich in ihren Arbeit mit dem historischen Zentrum der Gemeinde Sevelen im Rheintal. Während das wirtschaftliche Zentrum an der oberen Bahnhofstrasse gut funktioniert, ist das alte Zentrum an Hauptstrasse und Histengass mit dem Rathaus eher ruhig. Nicht zuletzt auf Grund des maroden Areals «Drei Könige» mit dem heute stillgelegenen Hotel Drei Könige.
Die Studieren gestalten einen gefassten Dorfplatz, einen neuen Platzraum als Ort vielfältiger Begegnungen. Dazu entwerfen sie öffentliche Bauten, die die Dorfhalle, ein Restaurant, Wohnnutzung und einen Gemeindesaal aufnehmen.

Schlusspräsentation am Donnerstag, 19. Mai, ab 9.00 Uhr, mit Johannes Brunner, Architekt, Balzers; Eduard Neuhaus, Gemeindepräsident Sevelen; Patrik Hämmerle, Mitglied der Baukommission 3K (Drei Könige), Gastdozent Werner Binotto und dem Team der ArchitekturWerkstatt.

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Schlusspräsentation FJ22 | Entwurf E4 | Campus Rapperswil | Mittwoch 18. Mai, ab 13.30 Uhr

Mit dem Frühjahrssemester 2022 starten wir an der ArchitekturWerkstatt St.Gallen einen Diskurs, um uns im Themenfeld der Nachhaltigkeit einen eigenen, spezifischen und interdisziplinär abgestützten Standpunkt zu erarbeiten. Case Study ist der Camus Rapperswil, mit seiner unglaublichen Lage am unteren Zürichsee, dem sanierungsbedürftigen Gebäudepark, der sich an diesem Ort vielfältig mit der Natur verknüpft, der Erschliessung durch den Bahnhof und einer Freifläche im Osten des Campus als potenzielle Erweiterungsfläche der Hochschule.
Die Studierenden des 4. Semesters erarbeiteten ihre Entwürfe im Spannungsfeld zwischen Raumplanung, Landschaftsarchitektur, Ökologie, Bauingenieurwesen, Solartechnik, Kreislaufwirtschaft und entwerfen den Campus weiter als einen mulitfunktionalen Ort.

Schlusspräsentation am Mittwoch, 18. Mai, ab 13.30 Uhr, mit Ingemar Vollenweider, Architekt, Basel und Roland Züger, Chefredaktor werk, bauen + wohnen und dem Team der ArchitekturWerkstatt.

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Eindrücke zu Thesisvorbereitung und Thesissemester | Julet Sulajmani und Romina Züst auf Hochparterre Campus

In ihren Beiträgen reflektieren die Studierenden das Thesisjahr an der ArchitekturWerkstatt, das sich aus einem vorbereitenden und dem Thesissemester zusammensetzt.

Im 5. Semester erarbeiten die Studierenden mit Hilfe umfangreicher Analysen ihre selbst gewählte Aufgabenstellung. Diesen Prozess beschreibt Julet Sulajmani. Gemeinsam mit seiner Kommilitonin Sümeyye Korkmaz hat er die Grundlagen erarbeitet, um im folgenden Thesisentwurf den oft provisorischen Gebetsräumen in der Schweiz einen Neubau gegenüberzustellen. Lesen Sie den Beitrag hier.

Romina Züst beschreibt in ihrem Beitrag ihre Entwurfsarbeit im Thesissemester, die Umsetzung der selbst gewählten Aufgabenstellung.

Die Studentin möchte die Naherholungszone ihres Wohnortes Diepoldsau stärken und mit dem Bau eines neuen Musikhauses einen Mehrwert für die Gemeinschaft schaffen. Wie sie dabei vorgeht, beschreibt ihr Beitrag.

Vortrag Sabrina Contratto | 10-Minute Neighbourhood | 06.04.2022

Schweizer Gemeinden sind dazu angehalten, nach innen zu verdichten und ihre Raum- und Siedlungsentwicklung zu überdenken. Wenn es unter den aktuellen Herausforderungen auch in Zukunft menschenfreundliche und lebenswerte Städte und Dörfer geben soll, muss ein systematisches Umdenken stattfinden. Die Architektin und Stadtentwicklerin Sabrina Contratto erläutert in Ihrem Beitrag Strategien, wie dies gelingen kann.
Sabrina Contratto gründete Contratto CONT–S 2018, das Unternehmen ist spezialisiert auf zukunftsfähige, nachhaltige Strategien für Städte, Gemeinden und Areale. Seit 2019 unterrichtet sie an der ArchitekturWerkstatt.

Die Aufzeichnung des Vortrags finden Sie hier.

Vortrag Friederike Kluge | Die Neuerfindung der Moderne | 16.03.2022

Countdown 2030 ist eine Gruppe von Architekturschaffenden aus der Schweiz, die die Verantwortung der Architektur an Klimawandel und Biodiversitätsverlust bewusst machen möchte. Der Name Countdown 2030 versinnbildlicht die dringende Handlungsnotwendigkeit. Dabei wird die Herausforderung als Chance für die Architektur gesehen, sich neu zu erfinden. Die Aufzeichnung des Vortrags der Basler Architektin und Mitinitiantin Friederike Kluge finden Sie in unserem Journal.

Vortrag Lorenz Kocher | Die Präzision des Unberechenbaren | 02.03.2022

Der Architekt und Bauingenieur Lorenz Kocher ist Dozent für Tragwerk und Architektur an der ArchitekturWerkstatt St.Gallen. In seinem Vortrag referiert er über die Paradoxa des Bauens, die Suche nach der Logik der Form, über eigene Projekte und dem Bezug zur Lehre an der Architekturwerkstatt.

ArchitekturWerkstatt St.Gallen
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Die Anlässe werden analog in der ArchitekturWerkstatt St.Gallen durchgeführt und parallel digital übertragen. Um Distanz sicherstellen zu können ist die Platzzahl begrenzt. Das Tragen einer FFP2 Maske während des Vortrages wird dennoch empfohlen.

> digital via Teams: https://bit.ly/3MfLn8i

Vorträge und Kritiken Frühjahr 2022

Die Vortragenden des Frühjahrssemester befassen sich auf unterschiedlichen Ebenen mit der zukunftsfähigen und nachhaltigen baulichen Gestaltung unserer Umwelt und mit den baukulturellen Voraussetzungen hierfür. Auch die Studierenden thematisieren diese Fragen in verschiedenen Ebenen und Massstäben in ihren Entwürfen.

Schlusspräsentationen HS21 | Entwurf E3 | Wohnhochhaus in Kreuzlingen

Für das Areal um den Bahnhof Kreuzlingen haben die Studierenden des 3. Semesters Wohnhochhäuser entworfen. Neben der Einbindung in das städtische Gefüge bestand die Aufgabe darin, kompakte, räumlich reichhaltige Kleinwohnungen, die auch zu Gemeinschaftswohnungen zusammengelegt werden könnten, zu planen und so im Hochhaus eine Verdichtung nach innen zu ermöglichen.

Studieren etwas anders | Marie Sakkal, Studentin der ArchitekturWerkstatt, auf Hochparterre Campus

Marie Sakkal hat ihr Studium unter dem Eindruck der Covid-19-Pandemie begonnen. Wie sie dies empfunden hat, beschreibt sie in ihrem Beitrag auf Hochparterre Campus.
Lesen Sie den Beitrag hier.

Schlusskritiken Winter 2021 > digital via Teams

Die Studentinnen und Studenten des 5. Semesters haben anhand einer individuellen Analyse ihre selbst gestellte Thesisaufgabe entwickelt, die sie im kommenden Frühjahrssemester bearbeiten werden. Die Ergebnisse ihrer Analyse stellen sie im Rahmen der Schusskritiken vor.

Mittwoch, 22.12 ab 9 Uhr via Teams
https://bit.ly/3pGMJy2

 

Die ArchitekturWerkstatt stellt sich vor | Vortrag Katharina Immekus | Welchen Massstab hat ein Pferd? > digital via Teams


In ihrem Vortrag Welchen Massstab hat ein Pferd? erzählt die Leipziger Künstlerin Katharina Immekusvon ihrer Arbeit im Atelier, von Ausstellungen und von Büchern, die im Zusammenhang mit ihrer Lehre stehen.
Katharina Immekus ist Bildende Künstlerin aus Leipzig, leitet das Fachgebiet Bildnerisches Gestalten am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt und unterrichtet an der Architekturwerkstatt St.Gallen.

Mittwoch, 24.11., 18.30 Uhr, Katharina Immekus, Bildende Künstlerin, Leipzig
Link: https://bit.ly/3aw5tJA

 

 

 

Lignum Holzkette St.Gallen ehrt Livio Capaul für seine Thesisarbeit Stadthaus aus Holz  

Im Rahmen der nationalen SwissSkills der Zimmerleute zeichnete die Lignum Holzkette St.Gallen die besten Absolventinnen und Absolventen der Holzberufe aus. Neben angehenden Schreinerinnen und Schreinern sowie Zimmerleuten wurde unserem Studierenden Livio Capaul durch das Vorstandsmitglied Erwin Rebmann eine Anerkennung für seine sehr gute Thesisarbeit überreicht.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Seite der Lignum Holzkette St.Gallen.

Die ArchitekturWerkstatt stellt sich vor | Vortrag Adrian Dorschner | disko, bowling & gärten > digital via Teams


Der Titel disko, bowling & gärten spannt die unterschiedlichen Themenfelder auf, mit denen sich Adrian Dorschner in seinem Werk befasst. Sie werden jeweils an einem Bauprojekt, verknüpft mit einem Film, erläutert: Den Technoclub Institut für Zukunft und das postmoderne Bowlingtreff vereint die Suche nach einem räumlichen Ausdruck von spezifischen Freizeit- und Parallelkulturen. Die Robin Hood Gardens in London und das Wohnquartier Andreasgärten handeln vom Wohnen, dem schwierigen Planen für den anonymous client und von der Landschaft in der Stadt.
Adrian Dorschner arbeitete bei Diener & Diener Architekten in Basel und ist seit 2011 als Architekt in Büropartnerschaft mit Tobias Kahl und als Filmemacher gemeinsam mit Thomas Beyer in Leipzig tätig und seit 2017 als Lehrbeauftragter an der Architekturwerkstatt.

Mittwoch, 10.11., 18.30 Uhr, Adrian Dorschner, Architekt und Filmemacher, Leipzig
Link: https://bit.ly/3aAwLyo

 

 

Die ArchitekturWerkstatt stellt sich vor | Vortragsreihe Herbstsemester 2021 > digital via Teams

Im kommenden Herbst- und Frühjahrssemester stellen wir uns vor, die Dozierenden der ArchitekturWerkstatt, wir führen unsere Vortragsreihe digital weiter. Sie können sich über den bei den Veranstaltungen stehenden Link jeweils um 18.30 Uhr zuschalten. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltung schalten wir vor den jeweiligen Terminen auf.

Mittwoch, 27.10., Othmar Somm, Rechtsanwalt, St.Gallen
Link: https://bit.ly/3BjSDZO

Mittwoch, 10.11.,  Adrian Dorschner, Architekt, Leipzig
Link: https://bit.ly/3aAwLyo

Mittwoch, 24.11., Katharina Immekus, Künstlerin, Leipzig
Link: https://bit.ly/3aw5tJA

All School Charrette 2021 | Raum für Zwei

Die fünfte Ausgaben der All School Charrette steht im Zeichen des Entwerfens und Konstruierens mit stabförmigen Elementen. Die ArchitekturWerkstatt St.Gallen arbeitet in Kooperation mit dem Holzbauunternehmen Blumer Lehmann aus Gossau an der Konstruktion tektonischer Gefüge. Aufgeteilt in sechs Gruppen beschäftigen sich die Studierenden mit der Konzeption eines Raums für zwei Personen und übersetzen ihre Vorstellung einer räumlich-architektonischen Fassung in ein Objekt aus Holzstäben mit dem Profil 60 x 80 mm.
Eindrücke der Woche finden Sie hier.

Nachlese Tagung Gemeinschaftswerk Baukultur

Der Frage nach dem Entstehen, der Produktion von Baukultur und der dazu notwenigen Rahmenbedingungen widmete sich die die vom Departement Architektur Bau Landschaft Raum der OST – Ostschweizer Fachhochschule gemeinsam mit dem Schweizer Heimatschutz durchgeführte Tagung «Gemeinschaftswerk Baukultur» am 15.9.

swiss summer school 02 | Nachlese | Romina Züst, Studentin der ArchitekturWerkstatt, auf Hochparterre Campus

Unter dem Titel «Reading the Territory» veranstaltet der Architekturrat der Schweiz vom 5. bis 11. September 2021 am Lac Léman die zweite Summer School. Organisiert von der EPFL Lausanne und der HEPIA Genf konnten 60 Studierenden aufgeteilt in vier Gruppen zu vier Themen sieben Tage 157 km radeln und sich dabei mit dem Genfer See aus unterschiedlichen Perspektiven befassen. Unsere Studentin Romina Züst hat an der Summer School teilgenommen. Lesen sie ihren Bericht hier.

swiss summer school 02

Unter dem Titel Reading the Territory veranstaltet der Architekturrat der Schweiz vom 5. bis 11. September 2021 die Swiss Summer School 02 am Lac Léman. Vier Themen, sechs Nächten im Zelt und 157 Kilometer Radeln mit 60 Studierenden. Die Teilnehmenden haben die Tour am Montag, 6.9.21, begonnen mit Zielen in Genf, Rolle und Lausanne. Die zweite Wochenhälfte führte entlang des französischen Ufers nach Meillerie und Évian. Am Freitag, 10.9., kamen die Studierenden wieder in Lausanne an.
Weitere Eindrücke finden Sie auch auf INSTAGAM #swisssummerschool.

Schlusskritiken Juni 2021

Die Studierenden haben in den vergangenen Wochen ihre Entwürfe präsentiert und dabei eindrückliche Arbeiten zu den unterschiedlichen Aufgaben entwickelt. Eindrücke zu den einzelnen Kritiken zeigen wir im Journal.

Das Frühjahrssemester ist abgeschlossen und die ArchitekturWerkstatt verabschiedet sich in die Sommerpause. Ab dem 16. August sind wir zurück.

Gemeinschaftswerk Baukultur | Tagung des Departements Architektur, Bau, Landschaft, Raum

Mittwoch, 15. September 2021, 8.30 bis 18.00 Uhr
OST – Ostschweizer Fachhochschule, Campus Rapperswil-Jona, Aula

Programm und Anmeldung: www.ost.ch/gemeinschaftswerk-baukultur

swiss summer school 02 | reading the territory | verlängerte Anmeldefrist


Die Swiss Summer School 02 setzt ihren Fokus auf die bewusste Umweltwahrnehmung, das Spurenlesen, das Verstehen-Wollen. Das Hinterfragen und der kritische Diskurs werden zum Werkzeug, um die eigene Haltung zu bilden. In Teams aus Studenten und Studentinnen und Architekten und Architektinnen verschiedener Schulen findet eine Reise um den Genfer See statt, auf der Suche nach den Fragen und Antworten zur Rolle der Architektur in Gesellschaft, Kultur und Natur im anthropozänen Zeitalter.

Weitere Informationen: 210623_aw_SSC_flyer_dt. Teilnehmende erhalten bis zu 3 ECTS-Punkte.

Die Bewerbung ist bis 1. August 2021 möglich unter
summerschool@architekturrat.ch
INSTAGAM #swisssummerschool

Öffentliche Schlusskritiken Frühjahr 2021

Mittwoch, 09.06.21, BA Thesisarbeiten
Mittwoch, 16.06 und Donnerstag, 17.06.21, Entwurf, 2. und 4. Semester

jeweils ab 9 bis ca. 17 Uhr

ArchitekturWerkstatt St.Gallen
St. Leonhard-Strasse 40, 2. OG
9000 St.Gallen

Gäste sind herzlich willkommen, müssen sich jedoch zurvor über E-Mail  anmelden, da die Zahl sämtlicher Teilnehmenden auf 15 beschränkt ist. Bei allen Personen die an den Kritiken teilnehmen, gehen wir davon aus, dass vor dem Besuch der ArchitekturWerkstatt ein Coronaselbsttest mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde.

Stille Orte hörbar machen | Julet Sulajmani, Student der ArchitekturWerkstatt, auf Hochparterre Campus

Wie ein Kiesplatz im Rahmen der alljährlichen All School Charrette zum Musikstück werden kann, beschreibt Julet Sulajmani in seinem Beitrag auf Hochparterre Campus.
Lesen Sie den Beitrag hier.

Metalle – Eigenfarbe und Eigenleben | Video des Vortrag

Julia Lütolf wird in ihrem Vortrag eine Einführung zur Buch- und Materialsammlung im Sittertal geben und am Beispiel einiger Metallmuster einen spezifischen Einblick zu Metallfärbe- und Oberflächenbehandlungstechniken vermitteln.
Die Eigenfarben der metallischen Elemente beschränken sich weitestgehend auf Grautöne und deren Nuancen. Dieses Farbspektrum lässt sich mittels Färbetechniken erweitern oder kann sich über die Bewitterung und Nutzung verändern. Die Muster im Werkstoffarchiv, kombiniert mit Beispielen im Aussenraum, zeigen einen Überblick zu dieser Vielfalt metallischer Oberflächen.
Der Vortrag wurde im Werkstoffarchiv der Stiftung Sitterwerk live gefilmt. Zum Video.

Holzverbindungen. Ausdruck tektonischer Kultur | Udo Thönnissen, Architekt, MaterialHub, ETH Zürich | Video Vortrag

In seinem Vortrag geht Udo Thönnissen auf traditionelle Holzverbindungen aus verschiedenen Baukulturen und ihren Einfluss auf die Tektonik eines Bauwerks ein. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte des Holzbaus.
Video Vortrag

Pandemischer Raum | Die Folgen der Pandemie auf stadt-räumlicher Ebene | eine Analyse

Im Modul Soziale Räume, das von Dozentinnen des Instituts für Soziale Arbeit und Räume unterrichtet wird, befassen sich die Studierenden mit den Wechselwirkungen zwischen Menschen und gebauter Umwelt. Sie lernen, wie Architektur und bauliche Massnahmen das soziale Zusammenleben gestalten und beeinflussen. Aus aktuellem Anlass wurde mit Studierenden des 5. Semesters die Pandemie zum Thema. Weitere Eindrücke finden Sie im Journal.

Zuhause entwerfen | Romina Züst, Studentin der ArchitekturWerkstatt, auf Hochparterre Campus


Romina Züst beschreibt in ihrem Beitrag, wie sie für ihre Entwurfsarbeit digitale und analoge Werkzeuge verknüpft. Etwa wie sie Arbeitsmodelle baut, fotografiert und am Computer bearbeitet.
Lesen Sie den Beitrag hier.

Veranstaltungen Frühjahrssemester 2021 | Save the date

Unsere digitale Vortragsreihe startet im April mit einem Vortrag des Architekten und Materialexperten Udo Thönnissen, ETH Material Hub. Er wird zu Holzverbindungen sprechen und uns mitnehmen auf eine eindrückliche Reise, die von den traditionellen japanischen Holzknoten zu zeitgemässen, hochbelastbaren Verbindungen führt.
Im Mai referiert Julia Lütolf, Werkstoffarchiv Sittwerk, über Metalloberflächen und deren natürlich wie künstlich erzeugte Prozesse der Alterung.
Die öffentlichen Schlusspräsentation der Semesterarbeiten finden im Juni statt.

Sie können an allen Terminen via Teams teilnehmen. Die Einladungen und Links zu den einzelnen Anlässen finden Sie jeweils eine Woche vor dem Termin auf unserem Blog oder Sie lassen sich über unseren Newsletter informieren.
Möchten Sie sich für diesen anmelden, dann schreiben Sie uns an: architektur@ost.ch.

Schlusskritik Entwurf E3 | Wohnhochhaus in Kreuzlingen


Wie wohnen wir in der Höhe und was macht das Hochhaus mit seinem unmittelbaren Umfeld, wie kommuniziert das Gebäude mit der Stadt? Im Rahmen der Schlusskritik haben die Studierenden im Entwurf des dritten Semesters bei Mark Ammann Ihre Vorstellungen zu diesen Fragen präsentiert. Zu Gast für die Kritik war Marius Hug, Michael Meier und Marius Hug Architekten.
Eindrücke zu den Arbeiten finden Sie hier.

Schlusskritik Thesisvorbereitung E5 | Stadtreparatur, Nachverdichtung und Wohntypologien

Die Analysen der Studentinnen und Studenten untersuchen unter anderem aktuelle Fragen des Städtebaus, der Ortsbildentwicklung, Strategien der Verdichtung und Aktivierung von Dorfzentren sowie zeitgenössische Wohntyplogien. Einen Einblick in die Präsentationen finden Sie im Journal.

Schlusskritik Entwurf E1 | Eine Wohnung für …

Im Entwurf des ersten Semesters bei Anna Jessen haben die Studentinnen und Studenten für eine fiktive Person eine Wohnung entworfen und präsentierten diese mit Stadtbild, Schwarzplan, Stadtmodell, Grundrissen, Schnitten, Schnitt- und Fassadenmodellen in Gips.

Schlusskritik Entwurf A3_E3 | Wohnen in Maienfeld


Die Bündner Gemeinde Maienfeld liegt an der alten Nord-Süd-Verbindung nach Italien. Umgebauten Altstadthäuser aber auch Neubauten prägen das Stadtbild. Wie gestalten wir Neubauten, ohne uns anzubiedern und die Geschichte mit ihren Regeln, Brüchen und Kapriolen zu kopieren oder zu zerstören? Im Entwurf A3_E3 schaffen die Studentinnen und Studenten von Kaschka Knapkiewicz zeitgemässe Gefässe für das Wohnen im historischen Kontext.

Seminar Geschichte und Theorie 5 | Lecture Performance

Die Schlusspräsentationen zu «Ostschweizer Baumeistern und Architekten in der Zeit des Klassizismus und der Romantik 1750–1850» haben die Studierenden genutzt, um selbst in die Zeit einzutauschen. Ein höchst lehr- und ereignisreicher Tag, der die Teilnehmenden und die Dozierenden Katrin Albrecht und Lukas Zurfluh unter anderem mitnahm…
… gemeinsam mit Felix Wilhelm Kubly und Johann Konrad Bischofberger an die Eröffnung des Zeughauses Herisau. Wohin die Reise noch führte sehen Sie hier.

Öffentliche Schlusskritiken Herbst 2020 > digital via Teams | Analyse Thesisvorbereitung

Die Studierenden des 5. Semester haben das vergangene Herbstsemester dazu genutzt die Aufgabenstellung für ihre Bachelorthesis zu erarbeitet. Ihre Analysen und darauf aufbauend die Formulierung der individuellen Aufgabenstellungen werden im Rahmen der Schlusskritiken am Donnerstag, 14.1, diskutiert.

Öffentliche Schlusskritiken Herbst 2020 > digital via Teams | Entwurf I + III | freie Thesisarbeiten


Entwurf I
Stadtbild, Schwarzplan, Notation, Grundrisse, Schnitte, Schnitt- und Fassadenmodelle in Gips – die Arbeiten des analogen ersten Semesters werden digital präsentiert.
Donnerstag, 7.1.2021, ab 9.00 Uhr

Entwurf III
Wohnhochhaus Kreuzlingen
Wie wohnen wir in der Höhe und was macht das Hochhaus mit seinem unmittelbaren Umfeld, wie kommuniziert das Gebäude mit der Stadt? Neben den zu lösenden entwerferischen Fragen stehen Fragen der digitalen Präsentation. Wie erläutere meinen Entwurf anhand eines Modell digital via Teams?
Mittwoch, 6.1.2021, ab 9.00 Uhr

Weitere Kritiken
Donnerstag, 14.1.20, 9.00 – ca. 18.00 Uhr, Freie Thesisarbeiten, Analyse

Strategic Methodologies | Nachlese zum Vortrag von Piet Eckert, E2A, Zürich

Am Mittwoch Abend, 4.11, hat Piet Eckert über die Arbeiten von E2A gesprochen. Das Zürcher Büro führt er gemeinsam mit seinem Bruder Wim Eckert. Das Interesse von Piet und Wim Eckert an Methoden wurde im Vortrag ebenso diskutiert wie die Frage, was ein Gebäude leisten muss und welche Rolle die Typologie sowie die Auseinandersetzung mit den daraus resultierenden Anforderungen spielt. Für Piet Eckert sind dabei Strategien wichtig die es ermöglichen in einem zunehmend diversen Umfeld und unter erschwerten Rahmenbedingungen authentische und damit robuste architektonische Strukturen zu realisieren.

Strategic Methodologies | Piet Eckert, E2A, Zürich | Vortrag digital via Teams

Piet Eckert studierte Architektur und Städtebau an der ETH in Zürich und an der Columbia University Graduate School of Architecture in New York. Er ist zusammen mit Wim Eckert Gründungspartner von E2A. Aktuell haben E2A den Wohnbau auf dem Geistlich Areal in Schlieren fertiggestellt. In Berlin konnte 2018 der Hauptsitz des taz Medienhauses bezogen werden. In Zürich wurde mit der Fertigstellung des Hochhaus Bethanien ein vielfältiger Nutzungsmix konkretisiert. Für Piet und Wim Eckert ist «Architektur die Suche nach einem Ideal und gleichzeitig eine Spur, ein Inventar der Realität.» Mit ihren Projekten etablieren die Architekten Systeme, die durch ihre organisatorische Logik versuchen Widersprüchlichkeiten und Extreme zu integrieren.

Mittwoch, 4.11.2020, 18.30 Uhr

mediale Bühnenräume | Vortrag von Claudia Rohner und Clemens Walter


 

Ein eindrücklicher Vortrag der Bühnenbildnerin Claudia Rohner und des Videokünstlers Clemens Walter hat unsere Serie der Herbstvorträge 2020 eröffnet.
Screenshots der eindrücklichen Präsentation finden Sie im Journal.

All School Charrette 2020 | Stadtraum St.Gallen

Mit der alljährlichen All School Charrette begann unser Studienjahr im Herbstsemester 2020. Nicht nur unsere 90 Studierenden lernten sich dabei in zufällig durchmischten Gruppen aller Jahrgänge neu kennen, auch den Stadtraum von St.Gallen galt es neu zu entdecken und mit Augen, Ohren und Händen aufmerksam zu erkunden. Im Journal finden Sie einige Eindrücke, die die Kamera unterwegs festhalten konnte.

Mediale Bühnenräumen | Claudia Rohner und Clemens Walter, Szenografie und Bühnenbild, Berlin

Claudia Rohner und Clemens Walter entwickeln mediale Bühnenkonzepte ohne sichtbare Projektionsflächen. Von dekorativen Elementen losgelöst, steht die Schauspieltauglichkeit der medialen Bühnen im Vordergrund. Rohner und Walter arbeiten seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Die grösstmögliche Verschmelzung der Disziplinen Szenografie und Videodesign ist das Ziel. Gelingt diese Symbiose, entstehen mediale Bühnenräume mit einer eigenwilligen Bühnenästhetik. Ob und wie ihre Haltung in die Realisation einfliesst und welche Chancen und Gefahren die technisch aufwendigen Ausstattungen im Theater mit sich bringen, erläutern sie anhand von ausgewählten Arbeiten.

Mittwoch, 23.9.2020, 18.30 Uhr

Vortragsreihe Herbstsemester 2020 > digital via Teams

Wir führen auch in diesem Semester unsere Vortragsreihe digital weiter. Sie können sich über den bei den Veranstaltungen stehenden Link jeweils um 18.30 Uhr zuschalten. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltung schalten wir  vor den einzelnen Terminen auf.

Mittwoch, 23.9., Claudia Rohner, Clemens Walter, Berlin – Szenografie
https://bit.ly/2Rxrdvh

Mittwoch, 4.11., Piet Eckert, E2A, Zürich – Strategic Methodologies

 

Öffentliche Schlusskritiken Frühjahr 2020 > digital via Teams | Freie Thesisarbeiten

Hinter den Thesis-Studierenden liegt eine intensive Zeit. Die Betreuung der Arbeiten durch das Team der ArchitekturWerkstatt fand ausschliesslich digital statt. Dies hat Auswirkungen auf die Formate und Methoden der Vermittlung. In den Schlusskritiken finden analoge und digitale Formate in der Präsentation der Entwürfe zusammen.
Die Studierenden haben im letzten Herbstsemester ihre Aufgabenstellungen eigenständig erarbeitet und nun im Frühjahrssemester die resultierenden Projekte entwickelt. Diese reichen von der Aktivierung ehemaliger Industrieareale in Bischofszell und Altstätten über die Neudefinition eines Textilquartiers in Flawil, der Entwicklung eine Typologie für hohe Holzhäuser in Appenzell, abgeleitet aus der Tradition des Appenzellerhauses, bis hin zu, im grösseren städtebaulichen Kontext definierten, baulichen Aufgabenstellungen für St.Gallen und Warschau.

Mittwoch, 24.6.2020, ab 9.00 Uhr, mit Hansueli Rechsteiner, Stadtbaumeister St.Gallen, Link
Donnerstag, 25.6.2020, ab 9.00 Uhr, mit Thomas Schregenberger, Architekt, Zürich, Link

Öffentlich Schlusskritiken Frühjahr 2020 > digital via Teams | Entwurf II + IV | Analyse Kreuzlingen + Grubenmanns Gewänder | freie Thesisarbeiten

Entwurf 4
Hafen Kreuzlingen – ein neuer öffentlicher Ort zwischen Wasser und Land mit einem Ruderclub, einer Eisdiele und einem Schiffsanleger. Das unerwartet vollständig digitale Semester haben wir dazu genutzt, eine neue Form von bewegtem Bild zu suchen.
Kritiken Mittwoch, 10.6.20, 8.30 Uhr – ca. 19.30 Uhr, Link

Entwurf 2
Stukturbau + Systembau – Holz | Stahl | Hybrid
Der Entwurf entwickelt sich aus dem Fundus verschiedener Vorübungen zu Material und Tragwerk. In einem späteren Schritt wird das Strukturgebilde im Bauplatz auf dem Areal des Sitterwerks eingesetzt und mit einem konkreten Programm gedacht.
Kritiken Mittwoch, 10.6.20, 13.00 – ca. 18.00 Uhr, Donnerstag, 11.6.20, 10.20 – ca. 18.30 Uhr, Link

Zusammenfassung beider Entwurfssemester
Donnerstag, 11.6.20, ca. 19 Uhr, Link

Weitere Kritiken
Montag, 15.6.20, 10.00 Uhr – ca. 17.30 Uhr, Analyse «Grubenmanns Gewänder», Link
Mittwoch, 17.6.20, 9.00 Uhr – ca. 12.00 Uhr, Analyse Kreuzlingen, Link
Mittwoch, 24.6.20, 9.00 – ca. 18.00 Uhr, Donnerstag, 25.6.20, 9.00 – ca. 17.00 Uhr, Freie Thesisarbeiten, Link

Seminarwoche März 2020

Die Studierenden haben sich in der diesjährigen Seminarwoche mit Holz, Lehm und Textil befasst oder den Barock in Süddeutschland erkundet. In unseren Journal finden Sie die ausführlichen Berichte.

Verschoben auf Frühjahr 2021 | Holzverbindungen. Ausdruck tektonischer Kultur | Udo Thönnissen, MaterialHub, ETH Zürich

Der Vortrag von Udo Thönnissen findet im Frühjahrssemester 2021 statt. Der neue Termin wird  rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Holzverbindungen spiegeln die unterschiedlichen Baukulturen im Holzbau wieder. Ihre Ausformung ist klima- und materialbedingt, aber auch Ausdruck ästhetischer Wertvorstellungen. Während im traditionellen Holzbau Mittel- und Südeuropas das Fachwerk dominiert, sind in Skandinavien Blockbauten aus liegenden Stämmen üblich. In China und Japan hingegen setzte sich eine Skelettbauweise durch, die ohne aussteifende Wände auskommt und Taifunen und Erdbeben besonders gut widersteht.
Die reinen Holzverbindungen erleben in den letzten Jahren eine Renaissance, die unter anderem veränderten Brandschutzbestimmungen und computergestützten Fertigungstechniken geschuldet ist. In seinem Vortrag geht Udo Thönnissen auf traditionelle Holzverbindungen aus verschiedenen Baukulturen und ihren Einfluss auf die Tektonik eines Bauwerks ein. Der Architekt zeigt auf, wie Holzverbindung in aktuellen und zukünftigen Bauprojekten zum Einsatz kommt.

Vortrag Jonathan Sergison | Was Wohnbau ausmacht

 

Am 26. Februar war der Architekt und Professor an der Accademia di architettura in Mendrisio zu Gast an der ArchitekturWerkstatt. Hier finden Sie weitere Eindrücke zu seinem Vortrag über zeitgenössischen Wohnbau.

21 mehr oder weniger zusammenhängende Gedanken zum Wohnen | Jonathan Sergison, Sergison Bates Architects | 26.02.2020

Die Typologie, die von Sergison Bates Architects in ihrer beruflichen Praxis insbesondere untersucht wurde, ist das Wohnen. In seinem Vortrag zieht Jonathan Sergison Bilanz aus nahezu 25 Jahren Praxis und bewertet vor diesem Erfahrungshintergrund die Themen und Interessen neu, die ihn und sein Büro bei der Gestaltung eines zeitgemässen europäischen Wohnraums beeinflussen. Dazu stellt er Referenzen ebenso vor wie eigene Projekte, die Sergison Bates Architects in verschiedenen Kontexten realisiert haben, zudem aktuelle Projekte, die sich im Entstehen befinden.

Vortrag auf Englisch

Veranstaltungsort
ArchitekturWerkstatt der FHS St.Gallen
Hauptpost St.Gallen, 2. OG
Zugang über die St.Leonhard-Str. 40

Vortragsreihe Frühjahrssemester 2020 | Vorträge ab März verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation und den Vorgaben des Bundes finden im Frühjahrssemester 2020 an der ArchitekturWerkstatt seit März 2020 keine Vorträge sowie keine öffentlichen Kritiken statt. Über den Status der Veranstaltungen des Herbstsemesters 2020 werden wir Sie sobald als möglich informieren.

26.2.20, Jonathan Sergison, Sergison Bates Architects, Zürich/London
«21 mehr oder weniger zusammenhängende Gedanken zum Wohnen»

25.3.20, Udo Thönnissen, Architekt, Materialsammlung ETH Zürich,
Departement Architektur
«Holzverbindungen»
Der Vortrag findet voraussichtlich im Herbstsemester 2020 statt.

22.4.20, Julia Lütolf, Werkstoffarchiv Sitterwerk, St.Gallen
«Metalle – Eigenfarbe und Eigenleben»
Der Vortrag findet voraussichtlich im Herbstsemester 2020 statt.

20.5.20, Claudia Rohner, Szenografin, Berlin mit Clemens Walter, Filmeditor und Videokünstler mit Schwerpunkt Theater, Berlin
«Mediale Bühnenräume»
Der Vortrag findet voraussichtlich im Herbstsemester 2020 statt.

 

Schlusskritiken Herbst 19 mit Gästen | 8.,9., 15. und 16.01.2020

Im Rahmen der Schlusskritiken präsentieren die Studierenden des ersten, dritten und fünften Semesters ihre Entwürfe und Analysen.
Mit Marius Hug, Architekt Zürich, Kaschka Knapkiewicz, Architektin Zürich, Bruno Krucker, Architekt Zürich und dem Team der ArchitekturWerkstatt St.Gallen.

Die Vorstellungen der Arbeiten der Studierenden finden an folgenden Terminen statt:
Mittwoch, 8.1.2020, 13.00–18.30 Uhr, Schlusskritik Entwurf 3. Semester
Donnerstag, 9.1.2020, 9.00–18.30 Uhr, Schlusskritik Entwurf 1. Semester
Mittwoch, 15.1.2020, 9.00–18.30 Uhr, Schlusskritik Analyse
Donnerstag, 16.1.2020, 9.00–19.15 Uhr, Schlusskritik Analyse und Thesisvorbereitung.

Zeitgenössische Anwendungen in der Glastechnik | Achim Baum, Glassolutions Schweiz | 11.12.2019

Die stetige Weiterentwicklung von Veredelungstechniken, insbesondere ab Anfang der 1970er-Jahre, haben die Möglichkeiten des Einsatzes von Flachglas in der Architektur kontinuierlich erweitert. Nicht nur Formate und Grössen der Elemente, sondern auch Eigenschaften und Durchsicht konnten durch neue technische Entwicklungen kontinuierlich verbessert werden. So ist es heute möglich, die Flachglasherstellung soweit zu optimieren, dass eisenoxydarmeres Floatglas, welches ein besonders hohes Mass an Transparenz garantiert, in Serie produziert werden kann. Achim Baum, Leiter Anwendungstechnik, Glassolutions Schweiz, spricht in seinem Vortrag über aktuelle Entwicklungen in der Glasproduktion und stellt Produktinnovationen und ihre Einsatzmöglichkeiten beim Bauen vor.

Veranstaltungsort
ArchitekturWerkstatt der FHS St.Gallen
Hauptpost St.Gallen, 2. OG
Zugang über die St.Leonhard-Str. 40

Veranstaltungsbeginn
18.30 Uhr

10 Thesen zum Stadtquartier: Städtebau statt Siedlungsbau | Vortrag Wolfgang Sonne | 6.11.2019

Das Stadtquartier ist in aller Munde – doch was momentan an neuem Wohnungsbau entsteht, ist meist alles andere als städtisch: es fehlt an funktionaler Mischung, es fehlt an sozialer Vielfalt, es fehlt an einer Differenzierung öffentlicher und privater Bereiche, es fehlt an einer architektonischen Fassung der städtischen Räume. Kurz: im heutigen Wohnungsbau wird vielfach das missachtet, was erfolgreiche und schöne Stadtquartiere ausmacht. Anhand von historischen und aktuellen Beispielen erläutert Wolfgang Sonne, Professor für Geschichte und Theorie der Architektur, Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen, TU Dortmund, welche städtebaulichen Prinzipien dem Stadtquartier zugrunde liegen.

Veranstaltungsort
ArchitekturWerkstatt der FHS St.Gallen
Hauptpost St.Gallen, 2. OG
Zugang über die St.Leonhard-Str. 40

Massstäbe | Vortrag Markus Bollhalder, Christian Walser | 16.10.2019

Die Auseinandersetzung mit Architektur und Städtebau, der Dialog mit Bauherrinnen und Unternehmern, der Austausch mit Berufskollegen und Planerinnen bilden das Fundament der entwerferischen Praxis bei Markus Bollhalder und Christian Walser. Kleinmassstäbliche Aufgabenstellungen werden mit derselben Leidenschaft und Beharrlichkeit bearbeitet, mit welcher die Architekten auch komplexen Raumprogrammen in anspruchsvollen Nachbarschaften begegnen. In Ihrem Vortrag geben sie auf ganz unterschiedlichen Massstabsebenen Einblicke in aktuelle und ältere Projekte einer über 35-jährigen Bürogeschichte.

Mittwoch, 16.10.2019, 18.30 Uhr
ArchitekturWerkstatt FHS St.Gallen
Hauptpost St.Gallen, 2. OG
Zugang über die St.Leonhard-Str. 40

Mit Akustik für die Architektur argumentieren: in Wort und Bild | Vortrag Sabine von Fischer | 25.09.2019

Die Umwelt in ihren physikalischen und sensorischen Dimensionen ist nicht immer einfach fassbar. Und doch müssen Architektinnen und Architekten in ihren Entwürfen täglich Antworten auf Fragen der Interaktion mit diesen vielfältigen Anforderungen formulieren.
Besonders bezüglich der Akustik fehlen dabei Begriffe und Darstellungsmethoden, das Akustische wird oftmals übersehen – schliesslich sind es auch nicht die Augen, sondern die Ohren, mit denen wir es erfassen. Gleichzeitig brachte die Disziplinierung der Akustik eine Schar neuer Experten mit sich, die sich untereinander in ihren Einschätzungen nicht immer einig sind, und deren Argumente oftmals in den Dialog, zuweilen aber auch in Debatten mit Architektinnen und Architekten eintreten. Der Vortrag von Sabine von Fischer führt uns zu den Anfängen dieser neuen Wissenskultur, den ersten Experimenten und dem Eruieren der für die Architektur relevanten Dimensionen. 
Mittwoch, 25.9.2019, 18.30 Uhr
ArchitekturWerkstatt FHS St.Gallen
Hauptpost St.Gallen, 2. OG
Zugang über die St.Leonhard-Str. 40

Preview Vorträge Herbstsemester 2019

Save the date

25.9.19, Sabine von Fischer, Architektin und Journalistin, Zürich

16.10.19, Markus Bollhalder und Christian Walser, Bollhalder Eberle, St.Gallen

06.11.19, Wolfgang Sonne, Professor für Geschichte und Theorie der Architektur,
TU Dortmund

11.12.19, Achim Baum, Leiter Anwendungstechnik Saint-Gobain Glassolutions Schweiz

08./09.01.19, Schlusskritik mit Gästen

Die Vorträge finden immer Mittwochs um 18.30 Uhr an der ArchitekturWerkstatt, Hauptpost St.Gallen, St.Leonhard-Str. 40, 2.OG, statt.

Schlusskritik | Semesterarbeiten Frühjahr 2019

Die Studierenden des 2. und 4. Semesters präsentieren ihre Arbeiten. Gastkritiker sind die Architektin Erika Fries, Partnerin bei huggenbergerfries Architekten, Zürich, der Architekt, Dozent und Redaktor von werk, bauen + wohnen Tibor Joanelly und der Ingenieur Andrea Pedrazzini, Partner im Ingenieurbüro Pedrazzini Guidotti in Lugano.

Präsentation der Semesterarbeiten Frühjahr 19 mit Erika Fries, Tibor Joanelly, Andrea Pedrazzini

Im zweiten Semester steht unter dem Überbegriff «Fügen», das Zusammenspiel von Architektur- und Tragwerksentwurf im Fokus. Die Studierenden sind aufgefordert, an einem fiktiven Bauplatz an der Bahnlinie in St.Gallen eine multifunktionale Struktur zu entwickeln, bei der das Tragwerk raumbildend wird.

Das vierte Semester rundet das mittlere Studienjahr der klassischen Gebäudelehre ab, mit dem Entwurf für ein öffentliches Gebäude. Im Frühjahrssemester 2019 haben wir für Flawil ein neues Kreisgericht entworfen und dafür 3 Standorte vergleichend, digital und analog entwickelt. Die Studierenden waren aufgefordert, sich mit den spezifischen Anforderungen der Bauaufgabe auseinanderzusetzen, die auch Antworten auf übergeordnete Fragen, wie etwa der Bedeutung eines Gerichtsgebäudes in Zeiten wachsender Angst vor fremdem Recht, Amtsmissbrauch und Fakenews, umfassen musste.

Gastkritiker sind die Architektin Erika Fries, Partnerin bei huggenbergerfries Architekten, Zürich, der Architekt, Dozent und Redaktor von werk, bauen + wohnen Tibor Joanelly und der Ingenieur Andrea Pedrazzini, Partner im Ingenieurbüro Pedrazzini Guidotti in Lugano.

mi 12.06.2019
do 13.06.2019
jeweils ab 9:00
fhs | hauptpost st.gallen
st.leonhard-str. 40, 2.og

Balkone, Hofgärten, Laternen, Vogelnester und eine Hundedusche | Vortrag Kaschka Knapkiewicz | 22.05.2019

Die Zürcher Architektin Kaschka Knapkiewicz arbeitet seit 1992 gemeinsam mit Axel Fickert in einer Büropartnerschaft. Es sind vor allem die Wohnbauentwürfe der beiden, die durch ihre Vielschichtigkeit und die überzeugenden räumlichen Lösungen abseits der heute üblichen Standards nicht nur die Bewohner begeistern, sondern auch viele junge Architekten beeinflusst haben. Der Titel des Vortrags mag einen ersten Hinweis geben: Die Arbeiten sind geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem jeweiligen (städtischen) Raum, dem spezifischen Ort, an dem die Bauten zu stehen kommen. Für Kaschka Knapkiewicz ist es wesentlich, lebenswerte Räume zu gestalten, dabei spielt die Massstäblichkeit der Bauten eine entscheidende Rolle.

Veranstaltungsort
ArchitekturWerkstatt FHS St.Gallen
Hauptpost St.Gallen, 2. OG
Zugang über die St.Leonhard-Str. 40

Vortrag von Roger Boltshauser vom 8. Mai

Potenziale ausloten, die abseits gängiger Standards erlauben, Ressourcen schonend und zukunftsweisend zu Bauen und gleichzeitig dazu auffordern, nach einem eigenen Ausdruck in der Architektur zu suchen, eben weil Systeme neu gedacht, Strukturen definiert werden müssen, darüber sprach der Zürcher Architekt Roger Boltshauser in seinem Vortrag an der ArchitekturWerkstatt. Er nennt dies «Arbeiten an der Sprache der Architektur».

 

Raum, Material, Struktur | Vortrag Roger Boltshauser, Boltshauser Architekten, Zürich | Mittwoch, 8.5.2019

Die Bauten Roger Boltshausers sind geprägt von einer intelligenten, aus den eingesetzten Materialien und deren Konstruktionsbedingungen entwickelten Formgebung und Raumbildung. Sie zeugen gleichzeitig von einer engen Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachdisziplinen. Mit dem Bauingenieur Jürg Conzett, dem Haustechniker Marco Waldhauser oder dem Lehmbauer Martin Rauch hat er wegweisende Projekte realisiert und Konzepte entwickelt, die in der Verwendung der eingesetzten Materialien neue Wege bestreiten und damit nach einem eigenen Ausdruck verlangen. In seinem Vortrag spricht Roger Boltshauser über dieses «Arbeiten an der Sprache der Architektur».

Mittwoch, 8.5.2019, 18.30 Uhr, ArchitekturWerkstatt St.Gallen

Zur «poetischen Logik» der Konstruktion | Vortrag Astrid Staufer, Staufer & Hasler | Mittwoch, 24.4.2019

Astrid Staufer arbeitet seit 1994 gemeinsam mit Thomas Hasler. Parallel zur Baupraxis engagiert sie sich in Forschung und Lehre. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine profunde Reflexion und Verschränkung der unterschiedlichen Tätigkeitsfelder aus. Diese Wechselwirkungen und Spiegelungen von Fragestellungen finden sich nicht zuletzt in den Projekten des Büros wieder, das den jeweiligen lokalen und konstruktiven Charakteristiken nachspürt, um daraus eine «poetische Logik» (Andrej Tarkovskij) zu erringen. In Ihrem Vortrag wird Astrid Staufer diese Bezüge unter anderem anhand des Bundesverwaltungsgerichts in St.Gallen erläutern.

Mittwoch, 24.4.2019, 18.30 Uhr, ArchitekturWerkstatt St.Gallen

Baugesetze formen | Vortrag Gregory Grämiger | Mittwoch, 27.03.2019

In seiner Publikation «Baugesetze formen. Architektur und Raumplanung in der Schweiz» beleuchtet Gregory Grämiger die Abhängigkeit im Planen und Bauen von einer Gesetzgebung, die heute oft als einschränkend empfunden wird. Gesetze sind aber nicht naturgegeben, sondern von uns Menschen gemacht und müssen stets überarbeitet und aktualisiert werden. Grämiger fordert Architektinnen und Architekten dazu auf, sich am gesetzgeberischen Prozess zu beteiligen und somit auch politisch aktiv zu werden. In seinem Vortrag stellt er die im gta Verlag erschienene Publikation und seine darin formulierten Thesen vor.

Gregory Grämiger studierte Architektur an der ETH Zürich und promovierte 2014. Seit 2008 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta), ab April 2019 wird er im Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich arbeiten.

Mittwoch, 27.3.2019, 18.30 Uhr, ArchitekturWerkstatt St.Gallen

«as built» | Florian Zierer, Caruso St John Architects, Zürich

«as built» steht für die Reflektion gebauter Werke durch den Betrachter, der das realisierte Gebäude wahrnehmen und beurteilen kann, dessen Entstehungsgeschichte, die zugrundeliegenden Entwicklungsprozesse bleiben für ihn jedoch verborgen.
Florian Zierer möchte diese Historie anhand zweier Projekte, der Bremer Landesbank in der Innenstadt von Bremen und dem Altar der Stiftskirche von St.Gallen, offenlegen und damit einen anderen Blick auf diese Projekte ermöglichen.
Der Vortrag findet am Mittwoch, 27.2, um 18.30 Uhr an der ArchitekturWerkstatt FHS St.Gallen statt.

 

Vortragsreihe Frühjahrssemester 2019

Reflektionen zu Gebautem, die Auseinandersetzung mit Raum und dessen Materialisierung, die Frage nach der Bedeutung von Baugesetzen – die Vorträge im Frühjahr 2019 an der ArchitekturWerkstatt FHS St.Gallen umspannen das ganze Spektrum der architektonischen Praxis.

Mit der Durchführung der ersten Swiss Spring School hat die ArchitekturWerkstatt der FHS St.Gallen bereits eine Woche vor dem offiziellen Semesterbeginn den Startschuss zum neuen Studienjahr gegeben. In diesem Rahmen hat der Architekt Kai Strehlke, Leiter Digitale Prozesse der Blumer-Lehmann AG, seinen Vortrag zur Realisierung studentischer Projekte anhand industrieller Prozesse im Holzbau gehalten.

Den ersten Vortrag im Semester wird Florian Zierer, Caruso St John Architects, Zürich bestreiten. «as built» steht dabei für die Reflektion der eigenen Werke durch den Betrachter, der das realisierte Gebäude zwar wahrnehmen und zu beurteilen vermag, doch die Entstehungsgeschichte, die zugrundeliegenden Entwicklungsprozesse sind nach dessen Fertigstellung nicht mehr nachvollziehbar.
Florian Zierer möchte diese verborgenen Geschichten anhand zweier Projekte, der Bremer Landesbank in der Innenstadt von Bremen und dem Altar in der Stiftskirche von St.Gallen, offenlegen und damit einen anderen Blick auf die beiden Projekte ermöglichen.
Der Vortrag findet am Mittwoch, 27.2, um 18.30 Uhr an der ArchitekturWerkstatt FHS St.Gallen statt.

 

 

Swiss Spring School 01 – arts and crafts smart

Vom 8.2 bis 15.2.2019 findet die erste Swiss Spring School an der ArchitekturWerkstatt statt.

Das Bauen heute ist zunehmend industrialisiert und digitalisiert. Gleichzeitig ist gute Architektur, gerade in der Schweiz, geprägt von einem hohen Anspruch an individuell optimiertes Handwerk und einem auf Prototypen orientiertem, innovativem Unternehmertum. Die Swiss Spring School 01 nutzt und thematisiert die besondere Qualität der handwerklichen Kultur der Ostschweiz und des angrenzenden Vorarlbergs.

Die Swiss Spring School wird vom Architekturrat der Schweiz veranstaltet und ist als Projektwoche ein neues, gemeinsames Lehrformat und eine Diskussionsplattform aller Schweizer Architekturschulen. Jede teilnehmende Schule wird begleitet von einem Unternehmen des produzierenden Ostschweizer Handwerks. 

Wir berichten ab dem 8.2 regelmässig zu den teilnehmenden Studios.